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Junioren: Ein Tag für die Mütter


Das Fazit vom zweiten Spieltag der Junioren am 11. Mai 2014: Jeder Spieltag müsste Muttertag sein. Nicht nur blieb der Regen fast fern an einem sonst so feuchten Wochenende, sondern die Junioren haben auch ihren ersten Saisonerfolg – und das gleich beim ersten Heimspiel – gefeiert.  Andreas Thiemann, der Plate-Umpire und sehr engagierter Senator, hatte eine sehr schöne Idee, um die Mütter an ihrem Ehrentag zu würdigen. Er organisierte nicht nur zwei Umpire-Shirts in pink (die auch von ihm und Björn Petersen angezogen wurden), sondern er überzeugte mit seinem ganzen Charme einer der jungen Damen am Spielfeldrand den „Ceremonial First Pitch“ (feierlich durchgeführter Eröffnungswurf) zu entrichten.

Alexandra Wirtz, Mutter von Benni, ließ sich bezirzen, und machte eine sehr gute Figur auf dem Pitcher’s Hügel. Sie warf einen (fast) Strike zum hockenden Catcher Philip. Später wurde im Dugout heiß von den vielen Söhnen diskutiert, ob sie nun einen Fastball oder doch eher ihren offensichtlich neu erlernten Knuckleball geschmissen hatte. Sie wird es uns vielleicht nie verraten, aber die ganze Festlichkeit endete mit einem schönen Foto von Mutter und Sohn umgeben von zwei in pink gekleideten ausgewachsenen Männern.

Nun durfte das Spiel beginnen. Beflügelt von den vielen Müttern unter den Zuschauern, fing es richtig gut an. Der erste Batter von den Ratingen Goosenecks schlug den Ball Richtung Third Base. Dort spielte – glaube ich zum ersten Mal in seinem Baseball-Leben – Anton H.  Er ließ sich nicht von der schwierigen Situation irritieren und nachdem er den Ball sicher stoppte, feuerte er einen Strich an die Eins, um den Runner um Haaresbreite auszuwerfen. Außerdem hat sich Anton im Verlauf des Spiels mit drei Runs und vier Walks kräftig an die Offensive beteiligt.

Marvin Stockhaus stand wieder als Starting Pitcher auf dem Hügel. Die nächsten beiden Schläger kamen durch einen Walk und einen Error auf Base. Nach einem Strike Out und einem weiteren Base on Balls, gelang Marvin in altbekannter Weise ein dramatisches Strike Out, um die erste Hoffnung des Gegners im Keim zu ersticken. Niemand hörte ich lauter jubeln als sein größter Fan, seine Mutter, Caro.

In der zweiten Hälfte des ersten Innings komplimentierten die Senators das „Goose Egg“  (null Runs) der Goosenecks mit einer absoluten Mehrheit von sechs Runs aus zehn Schlagmännern. Andreas R. begann mit einem lead-off Walk. Nach einem Passed Ball, stahl er dann auch direkt das dritte Base kulminierend in einem sehr schönen, aber auch sichtbar schmerzhaften Slide. Die Hose blieb nicht ganz heil. Des Beines Fleisch leider auch nicht. Das hielt ihn aber auch nicht davon ab, seine Uniform später im Spiel richtig dreckig zu machen. Er ließ sich nicht von dem Schlamm und den Schmerzen einschüchtern, denn insgesamt überquerte er vier Mal die Homeplate!

Ratingen blieb aber am Ball und erreichte drei Runs im Second Inning. Nach einem lead-off Single von Cedric Lauffer im zweiten Durchgang der Senators, führten ein Paar Fehler auf den Bases zu unnötigen Outs. Cedric kam durch einen Error ans second Base, aber beim darauffolgenden Ground-Ball von Marvin, ließ er sich zwischen den Bases unfreiwillig auf ein Run-Down ein. Die Goosenecks exekutierten die Hot-Box perfekt und das war das erste verschenkte Aus. Marvin versuchte darauf hin Third Base zu stehlen, was auch soweit ganz gut funktionierte. Er war allerdings so schnell unterwegs, dass der Coach an der Drei, nach der Erfahrung mit der Hose von Andreas, das Gluteus Maximus seines Pitchers schonen wollte und ihn nicht „down!“ befahl. Marvin trat mittig auf das nasse Base und rutschte so unglücklich aus, dass selbst seine langen Arme nicht lang genug waren, um sich rechtzeitig zu retten. Der Third Baseman von Ratingen hatte leichtes Spiel und Marvin wurde ausgetaggt. So schafften die Senators nur ein Run in dem zweiten Inning, führten aber noch mit 7:3.

Das dritte Inning diente das Spiel wieder spannend zu machen. Nach zwei schnellen Strike Outs kamen immer mehr Goosenecks auf die Bases. Ein Walk, ein Hit Batter und ein Single führten zu einem spannenden Duell zwischen Pitcher und Batter mit den Bases loaded. Bei einem Full-Count folgte ein sehr knapper Pitch, der die Strike-Zone nur unwesentlich verfehlte. Das Resultat war ein Base on Balls und ein Run für Ratingen. Das war leider nur der Anfang. Unglücklicherweise folgten dann sechs weitere Runs und die Senators lagen plötzlich hinten.

Seit Jahren schon freue ich mich darüber, die Spiele dieser Jungs begleiten zu dürfen. Und nicht zum ersten Mal spürte ich im Dugout eine gewisse Frustration mit dem Verlauf eines halben Innings. Umso schöner ist das, wenn die Zuschauerränge gefüllt sind, und wir der Unterstützung der Mütter (und Väter und neuerdings auch Freundinnen) sicher sind, egal wie das Spiel verläuft. Nicht nur heute war das der Fall. Vielen Dank an Euch Fans!

Mit der positiven Energie im Rücken kämpften sich die Senators zurück ins Spiel. Felix, der normalerweise für die Jugend spielt, leitete die zweite Hälfte des dritten Innings mit seinem zweiten Walk des Spiels ein. Kurze Zeit später passierte er Home mit einem wichtigen Run und das Inning endete mit dem Spielstand von 10:10.

Mit dem Beginn des vierten Innings durfte Marvin nur noch gegen zwei Batter pitchen. Mit beiden machte er kurzen Prozess und übergab leere Laufwege an Cedric. Er ließ nichts anbrennen und das dritte Aus machte Andreas in Centerfield mit einem schönen Catch. Erik B. schaltete sich dann ins Geschehen ein und erreichte den ersten von seinen insgesamt drei Walks. Den (und später auch die beiden anderen) machte er direkt zu einem Punkt. Seine Mutter, Doreen, freute sich mit uns allen.

Der Damm war gebrochen. Im fünften Inning ließ Cedric keine Punkte zu. Großartige Unterstützung dabei hatte er allerdings von Jan bekommen, der ein fast akrobatisches Über-der-Schulter-Basket-Catch herzauberte. Er wird noch zu einem richtig guten Second Baseman. Seine Mutter, Conny, darf auf ihren Sohn stolz sein, für seinen „Play of the Game.“ Die vielen Runs im fünften Inning für die Senators ließen das Spiel am Ende viel einseitiger aussehen, als es eigentlich gewesen war.

Philip machte wieder ein sehr gutes Spiel hinter der Platte, erneut ohne einen Passed Ball zu zulassen. Auch seine Mutter, Heike, war wie immer mit dabei und sorgte für frischen Kaffee und Kuchen. Benni fühlte sich offensichtlich von dem guten ersten Pitch seiner Mutter herausgefordert, denn er überließ ihr nicht die Lorbeeren des Tages. Mit vier Base Hits und drei RBIs führte er den Düsseldorfer Angriff an.

Das nächste Heimspiel findet am 24. Mai, um 11h statt. Wir freuen uns auf Euren Besuch!

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