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Junioren: Neunzehn Hits auf dem Weg zum Sieg

senators vs dockers
Im dritten Spiel der jungen Saison begrüßten am 24. Mai 2014 die Senators Junioren die Dockers aus Duisburg. Der aufmerksame Leser dieser Webseite wird sich an die knappe Niederlage gegen Duisburg im ersten Saison-Spiel erinnern. Dort führten die Senators früh und haben das Spiel dann am Ende doch verloren. Das dritte Spiel der Saison nahm einen ähnlichen Verlauf, nur umgekehrt. Nach neun Innings durften die Senators ihren 15:13 Sieg feiern, und dass obwohl uns ein wichtiger Spieler, Benni, fehlte (er hatte Fangen gespielt und sich dabei verletzt). Für ihn rückte Felix B., einer der Jugend-Spieler, ins Team, der zwar als Einziger Schlagmann keinen Hit hatte, dafür aber im achten Inning den Game winning RBI mit einem Ground-Out zum Short-Stop erzielte. Das war aber nur einer von vielen wichtigen Momenten in diesem doch sehr spannenden Spiel.

Marvin Stockhaus begann auch das dritte Spiel auf dem Hügel. Er hatte an diesem Tag allerdings offensichtlich nicht seinen besten „Stuff,“ denn im ersten Inning ließ er direkt drei Runs zu. Insgesamt hat er in vier und zwei-drittel Innings acht Runs kassiert und nur vier Strike-Outs erzielt. Dennoch ist es ihm gelungen, sich mehrmals aus schwierigen Situationen zu befreien, mit dem Resultat, dass seine Mannschaft dran bleiben konnte.

Die Senators brauchten einen Durchgang durch den Line-Up, bevor ihre Schläger richtig wach wurden.  Im dritten Inning begann Paolo von Hase, einer der Neandertaler, der mit Zweitspielrecht bei uns spielt, sein erstes Junioren-Spiel mit einem Base-Hit. Das war erst der dritte Hit für die Senators. Andreas Rockel, auch von den Neandertalern, folgte mit einem Single, bevor Cedric Lauffer mit seinem zweiten Hit im Spiel, ein Double, Paolo nach Hause schlug. Ein Hit (Philip K.) und zwei Runs später kam Jan E. an den Schlag mit zwei Outs und Läufern an der Zwei und Drei. Er schlug einen schönen Ball ins Left-Field, der ein Mal auftitchte und über den Zaun hüpfte für einen Ground-Rule-Double und zwei RBIs. Die Senators waren nun hell wach und lagen nach drei Innings nur noch mit 7:6 hinten.

Marvin pitchte einen sehr strammen vierten Inning, und bekam dabei Hilfe aus dem Feld. Mit einem Läufer an der Eins schlug der Clean-Up-Hitter für die Dockers einen Ball tief in den „Hole“ zwischen Second- und Third-Base. Cedric, der wieder Short Stop spielte, bewegte sich flink nach rechts und sammelte den Ball mit einer schönen Back-Hand ein, bevor er zu dem langen Wurf an die Eins ansetzte. Der Wurf war dann zwar nicht ganz perfekt, aber Jan E., der erstmalig First-Base spielte, pflückte diesen gekonnt aus der Asche mit einem schönen „Stretch“ für das erste Aus in dem Inning.

Nach dem schönen Schlag-Durchmarsch im dritten Inning, erhofften die Senators mehr davon im vierten Durchgang. Paolo begann wieder; der At-Bat endete aber leider mit einem Strike-Out. Auch der nächste Schlagmann, Andreas, musste nach einem Strike-Out Platz nehmen. Was dann geschah, bescherten die vielen Fans richtig gute Laune. Cedric schlug seinen zweiten Double. Marvin fuhr ihn nach Hause mit seinem zweiten Single und zweiten RBI im Spiel. Philip erreichte First-Base durch einen Fehler des Second-Basemans, und Mark Sommer (auch von den Neandertalern) brachte Marvin nach Hause mit einem Single. Das brachte Erik B. an die Platte. Erik hatte in den ersten beiden Spielen noch nicht so gut am Schlag ausgesehen. Auch in diesem Spiel hatte er in den ersten beiden At-Bats zwei Strike-Outs auf sein Konto gebucht. Ich muss hier zugeben, dass sich die Coaches in dieser so sehr wichtigen Situation überlegten, für Erik einen Pinch-Hitter an den Schlag zu schicken. Das wäre allerdings eine unglückliche Entscheidung gewesen, denn Erik haute den Ball ins Right-Field für seinen ersten Hit in der Saison und gleich zwei RBIs! Wir werden ihn fortan „Mr. Clutch“ nennen. Oder wer es lieber auf Deutsch mag: „Herr Gerade-noch-rechtzeitig.“ Nach vier Innings hatten die Senators ihre erste Führung mit 10:7.

Auch das fünfte Inning lief gut im Feld für die Senators. Mit einem Läufer an der Eins schlug der, an diesem Tag bestschlagende Docker, einen Line-Drive ins Center-Field, der über den Kopf von Andreas flog und bis an den Zaun rollte. Er blieb jedoch nicht traurig stehen, sondern hetze dem Ball nach, um ihn schnell zu seinem Cut-Off, Cedric zu werfen. Cedric wiederum verlängerte den Wurf nach Home, wo Philip wartete und den Läufer austaggte. Ein schöner Spielzug – in Baseball-Sprache ein Acht-zu-sechs-zu-zwei-Aus. Die Bats der Senators bleiben in ihrer Hälfte des Innings wieder ruhig, bis auf den von Cedric, der seinen dritten Double im Spiel schlug, diesmal einen “Scorcher“ an der Third-Base-Line entlang. (Wenn wir Cricket spielen würden, könnte der sprachgewandte Leser denken, er hätte eine „heiße Braut“ auf dem Feld getroffen. Da wir aber Baseball spielen, ist dann doch der „scharfe Schlag“ gemeint).

Mark ersetzte Marvin auf dem Hügel. Insgesamt hat er sehr schön gepitched. Nur zwei Dockers erreichten gegen ihn Base-Hits. Neun von den dreizehn Outs in den vier ein Drittel Innings pitched von Mark waren Strike-Outs. Das einzige, was nicht immer gut lief waren die elf Walks. Diese führten zu ein Paar Runs für die Dockers und nach sieben Innings stand es elf zu elf.

Im achten Inning haben die Senators das Spiel für sich dann endgültig entschieden. Philip haute seinen zweiten Single und wurde durch den zweiten Single von Mark an die Drei befördert. Felix schlug dann einen Ground-Ball zum Short, und obwohl Philip den härtesten Job im Feld hat (der Catcher), fand er genug Kraft in den Beinen und machte den Game-Winning-Run mit einer intelligenten Base-Running-Entscheidung. Jan haute dann seinen eigenen „Scorcher“ an die Drei vorbei für seinen zweiten Double und vierten RBI im Spiel. Anton H., der zum ersten Mal Second-Base spielte, schlug einen Single und zwei Schläger später, mit Läufern an Eins und Drei, kam Cedric zum sechsten Mal an den Schlag.

An diesem Tag schnurrte die Senators-Offensive wie ein Formel-Eins-Motor. Jeder der Spieler in der Start-Neun haute mindestens einen Base-Hit. Philip, Mark und Marvin hatten je zwei Hits. Jan schlug zwei Doubles und einen Single mit insgesamt vier RBIs – ein traumhafter Tag am Schlag. Cedric machte aber mit seinem vierten Double im letzten At-Bat seinen perfekten Tag komplett – sechs Hits in  sechs At-Bats, drei Runs zwei RBIs und drei Stolen Bases.

Das neunte Inning sollte dennoch spannend werden. Zwei Walks und ein Double führten zu den letzten beiden Runs für die Duisburger. Dann mit einem Out und Läufern an Eins und Drei befanden sich die Duisburger in einer „First and Third Double Steal Situation.“ Hier versucht die Offensive einen Run zu klauen, in dem der Läufer an First-Base mit einem Steal versucht, dem Catcher einen Wurf an die Zwei zu entlocken. In dem Moment, wo geworfen wird, stealt der Läufer an der Drei die Home-Base. Genau das versuchten die Dockers umzusetzen. Was sie nicht erwarteten war, dass unser Catcher Philip den Wurf zu Zwei tatsächlich ausführt, und zwar so gut, dass er den Läufer deutlich auswarf. Der Läufer an der Drei bleib  sogar stehen, um sich den Spektakel genauer ansehen zu können. Der letzte Schlagmann hatte dann auch nichts mehr gegen Mark zu setzen und kassierte ein Strike-Out, das den Sieg für die Senators offiziell machte.

Es war ein Spiel mit vielen High-Lights, sowohl im Feld als auch am Schlag. Philip, der Iron Man hinter der Platte, bekommt die Kudos für sein starkes defensives Spiel. Das dritte Spiel als Catcher hat er ohne Passed Ball absolviert und seinen ersten Runner konnte er an der Zwei auswerfen. Und Cedric erhält für seine Glanzleistung am Schlag die offensiven Lorbeeren.

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