Damen – Düsseldorf Senators https://senators.de Baseball und Softball in Düsseldorf Tue, 30 Jun 2026 07:41:43 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0.1 https://senators.de/wp-content/uploads/2020/04/cropped-ds-icon-512-32x32.png Damen – Düsseldorf Senators https://senators.de 32 32 SOFTBALL | EIN HAUCH VON DÜSSELDORF IN PRAG https://senators.de/softball-ein-hauch-von-duesseldorf-in-prag/ Tue, 30 Jun 2026 04:00:41 +0000 https://senators.de/?p=14774

Lina in der Stadt der hundert Türme

Wenn die deutsche Nationalmannschaft auf internationalem Parkett antritt, ist auch ein Stück Düsseldorf dabei. Lina Schwippert, Pitcherin der Düsseldorf Senators, war Teil des deutschen Kaders bei der Prager Softball Woche – und kehrte mit dem Turniersieg im Gepäck zurück.

Mit zwei starken Auftritten im  Circle trug die Linkshänderin ihren Teil zum Erfolg bei. Gegen The North aus Kanada warf sie ein Complete Game, und gegen Tschechien sogar ein Shutout. Eine Gesamtbilanz, die sich sehen lassen kann:

ERA 1,40 | WHIP 0,73 | K/IP 1,07 | 15,0 IP | 16 K | 2 BB

Mit ihrer Leistung zählte Lina zu einer der stärksten Pitcherinnen des gesamten Turniers. 

„Lina ist für viele unserer Spielerinnen ein absolutes Vorbild. Mit ihrer Art, ihrem Einsatz und ihrer Persönlichkeit bereichert sie unser Team. Wir sind unheimlich dankbar, dass sie Teil der Senators Familie ist und das meine ich nicht nur in sportlicher Hinsicht.“

— Frank Mohr, Head Coach

Der nächste Stopp im Nationaltrikot: die U22-Europameisterschaft in Ostrava. 🥎

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SOFTBALL | NO HITTER KRÖNT DOPPELSIEG IN AACHEN https://senators.de/softball-no-hitter-kroent-doppelsieg-in-aachen/ Mon, 15 Jun 2026 16:00:08 +0000 https://senators.de/?p=14723

Kombinierter No-Hitter krönt starken Doppelsieg gegen Aachen

Das erste Aufeinandertreffen der beiden Teams in dieser Saison hielt eine besondere Leistung bereit: Im zweiten Spiel warfen die Pitcher der Senators gemeinsam einen No-Hitter – die Krönung eines Tages, an dem die Senators gegen die Aachen Greyhounds, die mit einem starken 5-1 Record in die Saison gestartet waren, mit 17:2 und 19:0 gewannen. Ein solch deutlicher Doppelsieg gegen einen so starken Gegner ist alles andere als selbstverständlich und zeigt, in welcher Form sich das Team aktuell präsentiert.

Die Aachen Greyhounds, die sich in den letzten Jahren stetig steigern konnten, galten mit ihrem Record als ernstzunehmender Gegner, der keinesfalls zu unterschätzen war. Umso höher ist die Leistung der Senators an diesem Tag einzuordnen.

Die Coaches konnten an diesem Tag aus dem Vollen schöpfen und zudem eine besondere Rückkehrerin willkommen heißen. Nach knapp zehn Monaten stand Lina Schwippert wieder im Trikot der Senators auf dem Feld.

„Lina kehrt während ihrer College-Pause regelmäßig zu uns zurück. Jedes Mal fühlt es sich an, als wäre sie nie weg gewesen. Sie ist sofort wieder Teil des Teams und sowohl sportlich als auch menschlich eine große Bereicherung.“

Spiel 1: Klare Verhältnisse von Anfang an

Auch wenn man mit Lina eine aktuelle Nationalspielerin in den eigenen Reihen hatte, vertrauten die Coaches im ersten Spiel ihrer gewohnten Starterin. „Es gab keinen Grund, unseren Pitcherinnen, die uns bisher so erfolgreich durch die Saison getragen haben, nicht das Vertrauen zu schenken.“ Dieses Vertrauen wurde voll zurückgezahlt: Katja warf ein Complete Game und gab dabei nur 4 Hits bei keinem Walk ab.

In der Offensive ließ man nichts anbrennen und sorgte mit einem 8-Run-First Inning für klare Verhältnisse. Dank einer starken Defensive ließ man den Greyhounds nur wenige Chancen und gewann das erste Spiel am Ende deutlich mit 17:2.

Spiel 2: Lina, Karen und der kombinierte No-Hitter

Im zweiten Spiel übergaben die Coaches dann doch den Ball an Lina, die in ihren zwei Innings 6 Strikeouts verzeichnen konnte. „Wenn man so eine großartige Spielerin in seinem Team hat, wäre es falsch, sie nicht zu bringen. Zudem bringt sie auch am Schlag eine zusätzliche Komponente ins Spiel“ – als einzige Linkshänderin in der Lineup der Senators.

Nach zwei Innings wechselte man im Circle und brachte mit Karen eine weitere Pitcherin zum Einsatz, die ebenso stark performte wie das gesamte Team. „Uns wurde erst am Ende bewusst, dass Lina und Karen zusammen einen kombinierten No-Hitter geworfen hatten“ – eine Leistung, die selbst erfahrene Beobachter selten zu Gesicht bekommen.

Pitching und Defense standen, und in der Offensive reihten die Senators einen Base Hit an den nächsten. In beiden Spielen zusammen gelangen 30 Hits, während man dem Gegner nur 4 zuließ. Am Ende stand ein deutliches 19:0 für die Senators auf der Anzeigetafel.

„Da gibt es nichts zu meckern. Unsere Lineup war von 1 bis 9 super stark besetzt, da gab es keinerlei Abfall in der Qualität, und das Baserunning war so, wie wir es uns vorgestellt haben.“

Ausblick

In zwei Wochen geht es erneut gegen die Aachen Greyhounds. Trotz der klaren Ergebnisse ist man sich bewusst, dass dann wieder bei null begonnen wird – mit dem Ziel, erneut zu punkten. 

Abschließend möchten wir nicht versäumen, den Greyhounds für ihre Gastfreundschaft und zwei tolle Spiele zu danken – eine Mannschaft, die mit so viel Leidenschaft, Spielfreude und Respekt auf und neben dem Platz agiert.

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SOFTBALL | EMOTIONALER HOME OPENER https://senators.de/softball-emotionaler-home-opener/ Tue, 02 Jun 2026 16:00:15 +0000 https://senators.de/?p=14642

Emotionaler Home Opener: Senators feiern Doppelsieg gegen die Cardinals

Nach sechs Auswärtsspielen und fünf Siegen kehrten die Düsseldorf Senators am vergangenen Sonntag endlich an die Benrather Südallee zurück – und feierten ihren Home Opener mit einem überzeugenden Doppelsieg gegen die Cologne Cardinals.

Die Cardinals traten dabei mit einem verjüngten Kader an und stellten die Gastgeberinnen vor eine schwer kalkulierbare Aufgabe. Head Coach Frank Mohr hatte sein Team entsprechend eingestellt: „Wir wollten aggressiv in die Spiele gehen. Da ist es erst einmal egal, wie der Gegner aufgestellt ist – das ändert nichts an unserem Mindset.“

Bevor das erste Play um 13:00 Uhr begann, hielt das Spiel inne. Die Senators liefen mit schwarzem Trauerflor auf dem Feld ein – zu Ehren von Werner Krause, dem langjährigen ersten Vorsitzenden der TSG Benrath, der Ende des vergangenen Jahres nach kurzer schwerer Krankheit verstorben war. Krause hatte die Softball-Abteilung über Jahre hinweg begleitet und insbesondere im Hintergrund maßgeblich geprägt.

Den zeremoniellen First Pitch übernahm sein Nachfolger Oliver Huckstorf. Unter dem Applaus beider Teams und der Zuschauer wurde damit nicht nur die Heimsaison eröffnet, sondern auch ein stilles Zeichen der Dankbarkeit gesetzt.

Sportlich diktierten die Senators das Geschehen von Beginn an. Offensiv wie defensiv zeigten die Düsseldorferinnen, warum sie als Favorit in den Tag gegangen waren. Im ersten Spiel ließen sie den Cardinals kaum Luft zum Atmen.

Im zweiten Spiel gestaltete sich die Partie zunächst zäher: Bis ins dritte Inning hinein hielten die Kölnerinnen die Offense der Senators in Schach. Ein starkes Acht-Run-Inning brachte dann aber die Vorentscheidung – und den zweiten Sieg des Tages.

Mohr würdigte den Auftritt der Gäste ausdrücklich: „Die Cardinals haben bis zum Schluss großen Kampfgeist gezeigt und sich nie hängen lassen. Davor haben wir großen Respekt.“

Einer der Schlüsselfaktoren des Erfolgs war erneut das Pitching. Mit Ruhe, Variabilität und Kontrolle ließen die Senators-Werferinnen den Kölner Schlagfrauen kaum Chancen.

Hervorzuheben war zudem der Auftritt der jüngsten Werferin im Kader: Sie übernahm Verantwortung und holte sich mit einer  starken Leistung den ersten Karrieresieg. „Wir sind unfassbar stolz auf sie“, so Mohr.

Das letzte Aufeinandertreffen mit den Cologne Cardinals steht noch aus – auswärts in Köln. Eine Begegnung, auf die sich die Senators bereits freuen.

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SOFTBALL – PRETTY IN PINK https://senators.de/softball-pretty-in-pink/ Sun, 10 May 2026 16:00:51 +0000 https://senators.de/?p=14542

Split in Krefeld

Zwei Spiele, wie sie unterschiedlicher kaum hätten sein können, lieferten sich die Softball-Damen der Düsseldorf Senators und der Krefeld Crows am vergangenen Sonntag. Der Spieltag stand ganz im Zeichen des Muttertags, weshalb die Senators in ihren pinken Trikots aufliefen.

Das Team aus der Landeshauptstadt wollte an die starken Leistungen der vergangenen Wochen anknüpfen und seine Siegesserie weiter ausbauen. Dass dies keine einfache Aufgabe werden würde, war allerdings schon vor dem ersten Pitch klar. In den vergangenen Jahren galten die Crows als eine Art Angstgegner der Senators, die von elf Begegnungen lediglich zwei gewinnen konnten.

„Die Crows sind ein eingespieltes Team, das seit vielen Jahren zusammen auf dem Platz steht. Manchmal hat man das Gefühl, dass sie in der Defense die Bälle magisch anziehen und schlagfreudig sind sie ohnehin“, warnten die Coaches bereits vor der Partie.

Und tatsächlich gerieten die Senators früh in Rückstand, während offensiv zunächst kaum etwas gelingen wollte. Doch bereits im zweiten Inning fand die Offensive eine Antwort auf die gut aufgelegte Pitcherin der Gastgeberinnen und konnte das Spiel ausgleichen.

„Wir haben super geschlagen und hinter unseren starken Pitcherinnen eine solide Defense gespielt.“

So gingen die Senators mit einer komfortablen 13:5-Führung in das fünfte Inning. Bei zwei schnellen Outs sah bereits alles nach einem deutlichen Sieg aus.

„Wenn mich jemand fragt, was das schwerste Out ist, antworte ich immer: das letzte. Und genauso war es auch diesmal. Es hätte ein perfektes Inning werden können, hätten wir nicht diesen einen entscheidenden Fehler gemacht.“

Krefeld ließ nicht locker und kämpfte sich Run für Run zurück ins Spiel. Ein harter Comebacker sorgte schließlich dafür, dass die Pitcherin der Senators im entscheidenden Moment ausgewechselt werden musste.

„Zum Glück sind wir auf dieser Position breit aufgestellt und hatten noch genügend Optionen, sodass wir das Spiel am Ende doch noch gewinnen konnten.“

Doch die große Aufholjagd der Gastgeberinnen hinterließ Spuren.

„Dass wir an die starke Leistung aus Spiel eins nicht anknüpfen konnten, ist in meinen Augen schnell erklärt. Obwohl wir im ersten Spiel über weite Strecken deutlich überlegen waren, haben wir es am Ende fast noch aus der Hand gegeben. Deshalb war nach dem Sieg eher Erleichterung als pure Freude zu spüren. Das Momentum lag klar bei den Krefelderinnen.“

Gerade das letzte Inning des ersten Spiels kostete die Senators mental viel Kraft. Besonders offensiv fehlte im zweiten Spiel häufig der entscheidende Drive. Dennoch hielten die Düsseldorferinnen die Partie lange offen und lagen bis ins vierte Inning hinein lediglich mit 1:3 zurück.

Dann jedoch fanden die Crows immer besser ins Spiel, reihten Hit an Hit und nutzten kleinere Unaufmerksamkeiten in der Defense der Senators konsequent aus.

„Die Niederlage war verdient, fiel meiner Meinung nach mit 1:7,  am Ende jedoch etwas zu hoch aus.“

Am Ende stand somit ein gerechter Split zwischen zwei Teams, die sich über die gesamte Distanz packende Spiele lieferten.

„Es waren zwei schnelle und klasse Spiele, und wir freuen uns jetzt schon auf das Wiedersehen – dann das nächste Mal in Düsseldorf.“

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Softball – Doppelsieg in Jülich https://senators.de/softball-doppelsieg-in-juelich/ Mon, 27 Apr 2026 16:00:06 +0000 https://senators.de/?p=14316

Senators holen Doppelsieg in Jülich

Nahezu in Bestbesetzung reisten die Softball-Damen der Düsseldorf Senators nach Jülich, um dort an den gelungenen Saisonstart in Köln anzuknüpfen. Mit zwei Siegen im Gepäck und einer offenen Rechnung aus der vergangenen Saison war die Motivation entsprechend hoch.

Damals mussten sich die Senators am Barmener See in beiden Spielen deutlich geschlagen geben. Entsprechend fokussiert ging das Team in die Partie.

„Jülich ist ein Gegner, der schwer auszurechnen ist, mit starkem Pitching und einer schlagfreudigen Offensive“, warnte der Head Coach im Vorfeld, ohne dabei die Euphorie bremsen zu wollen.
„Wir reisen mit dem klaren Ziel an, beide Spiele zu gewinnen. Uns ist aber bewusst, dass wir dafür unseren besten Softball zeigen und bis zum Ende hochkonzentriert arbeiten müssen.“

Das erste Spiel entwickelte sich zu einer Begegnung auf Augenhöhe. Beide Teams lieferten sich ein ausgeglichenes Duell, und nach drei Innings stand es 5:5.

„Wir haben ein wenig gebraucht, um die Starting Pitcherin zu lesen“, lautete die Einschätzung nach dem Spiel.

Im vierten Inning platzte dann der Knoten: Mit sechs Runs setzten sich die Senators entscheidend ab und legten den Grundstein für den 11:7-Erfolg.

Im zweiten Spiel knüpften die Senators nahtlos an ihre starke Phase an. Während Jülich erneut auf die gleiche Starting Pitcherin setzte, konnten die Düsseldorferinnen aus dem Vollen schöpfen.

Die beiden Pitcherinnen der Senators zeigten eine überzeugende Leistung und ließen über die gesamte Partie hinweg nur drei Hits und keinen Earned Run zu. Damit war früh der Grundstein für den deutlichen 12:3-Sieg gelegt.

Auch offensiv präsentierte sich das Team an diesem Tag in Topform: Insgesamt 23 Hits, darunter 7 Extra-Base-Hits, sorgten für klare Verhältnisse.

„Die Konstanz im Circle und am Schlag ist kein Zufall“, betonte der Head Coach.
„Die Mädels haben in den letzten Monaten hart gearbeitet und ernten jetzt, was sie sich aufgebaut haben.“

Auch die Disziplin im Pitching unterstreicht die Entwicklung: Über beide Spiele hinweg wurden lediglich drei Walks abgegeben. 

„Unser nächstes Spiel steht zwar erst in zwei Wochen an, aber wir starten bereits am Montag mit der Vorbereitung auf den nächsten Gegner“, blickt der Head Coach voraus.

„Am 10.05. treffen wir auf die Krefeld Crows. Wieder ein Auswärtsspiel, aber diesmal gehen wir mit vier Siegen im Gepäck auf Reisen.“

Ein besonderer Dank geht an die Jülich Duchess, die, wie immer, für eine Atmosphäre der Freundschaft und des gegenseitigen Respekts gesorgt haben. Solche Begegnungen zeigen, was den Softball über den sportlichen Wettbewerb hinaus ausmacht.

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Erfolgreicher Start in die neue Softball Saison https://senators.de/erfolgreicher-start-in-die-neue-saison/ Mon, 20 Apr 2026 14:09:16 +0000 https://senators.de/?p=14275

Zwei Spiele, zwei Siege und ein klares Statement zum Auftakt.

Zwei Spiele, zwei Siege und ein klares Statement zum Auftakt.

Die Softball-Damen der Senators starten mit viel Energie und Spielfreude in die neue Saison und kehren mit einem Doppelsieg aus Köln in die Landeshauptstadt zurück. Gegen die Liga-Neulinge setzten sich die Düsseldorferinnen mit 25:7 und 11:5 durch, auch wenn die Intensität der Spiele enger war, als es die Ergebnisse vermuten lassen.

Von Beginn an war spürbar, dass dieses Team bereit ist. Im ersten Spiel entwickelte sich früh ein offensives Feuerwerk. Harte Hits, mutiges Baserunning und eine klare Präsenz setzten den Gegner konstant unter Druck. Inning für Inning wuchs der Vorsprung, getragen von einer geschlossenen Teamleistung und sichtbarer Spielfreude.

Auch im zweiten Spiel blieb die Kontrolle auf Seiten der Senators. Köln hielt phasenweise stärker dagegen, doch Düsseldorf fand immer wieder Antworten, ruhig, fokussiert und mit Vertrauen in die eigene Stärke.

“Wir haben gegen gutes Pitching fantastisch geschlagen und gleichzeitig in der Defense mit nur einem Error sehr sicher gestanden. Wenn man als Coach in zwei Spielen nur eine einzige Defense Conference benötigt, zeigt das, dass dieses Team vieles richtig gemacht hat”, so die einhellige Meinung der Coaches.

Zu keinem Zeitpunkt waren die beiden Siege gefährdet, dennoch mussten sich die Senators jeden Vorteil erarbeiten. Gerade diese Mischung aus Kontrolle und Intensität machte den Auftakt so wertvoll. Beide Spiele boten zudem die Möglichkeit, die Tiefe des Rosters zu nutzen. Alle 16 eingesetzten Spielerinnen konnten ihren Beitrag leisten, ein Zeichen für die Ausgeglichenheit im Team und die taktische Flexibilität.

“Wir haben gegen ein hochmotiviertes Team aus Köln zwei wichtige Siege erzielt, für die wir hart arbeiten mussten. Die Ergebnisse spiegeln nicht vollständig wider, wie intensiv und fordernd beide Spiele waren. Wir lassen uns davon nicht täuschen. Dieses Team wird in den kommenden Wochen große Fortschritte machen, da sind wir uns sicher. Beim nächsten Aufeinandertreffen dürfen wir uns keinesfalls auf dem bisher Erreichten ausruhen.”

Mit einem Roster von 24 Spielerinnen gehen die Senators in diese Saison, mit dem klaren Ziel, Entwicklung und Wettbewerb miteinander zu verbinden. Vor allem der Nachwuchs macht Mut. Die Fortschritte sind spürbar und die Energie greifbar.

Abschließend wünschen wir allen angeschlagenen Spielerinnen eine schnelle und vollständige Genesung und wünschen den Cologne Cardinals alles Gute für ihre nächsten Spiele.

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SENATORS SOFTBALL – A RECAP https://senators.de/senators-softball-a-recap/ Fri, 07 Nov 2025 14:00:47 +0000 https://senators.de/?p=13963

„Mehr als nur Spiele – eine Reise, die uns verändert hat.“

Es gibt Saisons, in denen Siege gezählt werden. Und es gibt Saisons, in denen man wächst – als Team, als Mensch, als Gemeinschaft.

2025 war Letzteres.

Eine Reise voller Emotionen, harter Arbeit, Lachen, Zweifel und kleiner Wunder zwischen den Bases.

Als wir im Frühjahr gemeinsam in die Vorbereitung starteten, war da dieses Gefühl:
Wir wollen etwas aufbauen. Nicht nur ein Team, sondern Vertrauen.
Jede Trainingseinheit war mehr als Technik und Fortschritt, sie war Begegnung.

Mit sich selbst, mit anderen, mit dem Spiel, das uns verbindet.

Im Laufe der Saison haben wir gelernt, dass Erfolg nicht nur auf dem Scoreboard steht.
Er zeigt sich in Momenten, in denen jemand nach einem Strikeout lächelt und weitermacht.
Wenn jemand, der sich kaum getraut hat, laut zu sein, plötzlich das Out ruft, welches das Inning beendet.
Wenn die Bank jubelt, als wäre es das Finale der deutschen Meisterschaft.

Wir haben Spiele gewonnen, die niemand erwartet hat, und Spiele verloren, die wehgetan haben.
Aber in beiden lag Kraft. Denn jedes Spiel ließ uns näher zusammenrücken.

Ob in Düsseldorf, Neunkirchen oder unter der Sommerhitze in Aachen – wir haben nicht nur Softball gespielt.
Wir haben Softball miteinander gelebt.

Ein Höhepunkt der Saison war sicher unsere Aktion „Pink gegen Rassismus“.

Pinke Trikots, lachende Gesichter, ein Spielfeld voller Energie.

Ein Tag, der zeigte, dass Softball mehr ist als Sport – es ist eine Sprache für Frieden, Respekt und Zusammenhalt.

Das war größer als ein Spiel.

Doch auch abseits der großen Tage gab es unzählige kleine Geschichten.

Spielerinnen, die ihre ersten Hits feierten. Pitcherinnen, die Nervenstärke bewiesen.

Momente, in denen wir uns gegenseitig getragen haben – an Tagen, an denen das Leben manchmal schwerer wog als ein Ball.

Und immer wieder dieses stille Gefühl: Wir schaffen das. Zusammen.

Was bleibt, ist mehr als eine Bilanz.

Es ist das Bewusstsein, dass jede Person zählt.

Das Entwicklung Zeit braucht.

Das Freude ansteckend ist.

Und dass ein Team wächst, wenn es füreinander da ist.

Wenn man am Ende der Saison auf das Feld blickt, nach dem letzten Spiel, die Sonne langsam über den Backstop sinkt und man die Stimmen hört, das Lachen, die Müdigkeit – dann weiß man:

Das hier war echt. Das hier war unser Jahr.

Danke an alle, die diese Saison möglich gemacht haben:

Spielerinnen, Coaches, Eltern, Freunde und Unterstützer:innen.

Ihr habt diese Saison zu mehr als einer Serie von Spielen gemacht.

Ihr habt sie zu einer Geschichte voller Herz gemacht. 

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LEIDENSCHAFT STATT RUNS https://senators.de/leidenschaft-statt-runs/ Tue, 23 Sep 2025 14:13:09 +0000 https://senators.de/?p=13927

LEIDENSCHAFT STATT RUNS

Wir hatten uns für die letzten beiden Spiele in Neunkirchen viel vorgenommen – und wussten, wie anspruchsvoll es werden würde. Mit nur zehn Spielerinnen, von denen nicht alle ganz fit waren, trafen wir auf ein junges, starkes und hochmotiviertes Team.

Umso beeindruckender war die Gegenwehr der Mädels, die mich tief bewegt und stolz gemacht hat: Wer die Bedeutung von Teamsport verstehen will, sollte nicht das Internet befragen, sondern einfach zu einem unserer Spiele kommen. Diese Mannschaft, die so stark zusammenhält und gerade bei Rückständen über sich hinauswächst, ist mit nichts gleichzusetzen. So sehr die Niederlagen schmerzen – das, was diese Truppe gezeigt hat, ist unbezahlbar.

Vielleicht ist es auch ein Zeichen für den Respekt, den wir uns inzwischen erarbeitet haben, dass Gegner nicht zögern, mit Bundesliga-Erfahrung aufzulaufen, wenn sie auf uns treffen. Für uns ist das keine Enttäuschung, sondern vielmehr eine Auszeichnung: Man nimmt uns ernst.

Durch den neuen Spielmodus haben wir rund zwölf Innings mehr absolviert als in der vergangenen Spielzeit – ein Gewinn für unsere Entwicklung, aber auch eine persönliche Herausforderung für jede Einzelne. Alle haben gelernt, über ihre Grenzen hinauszugehen, Rückschläge auszuhalten und dabei als Team zu funktionieren. Mit einem Record von 13 Siegen zu 11 Niederlagen gehen wir nun in die Offseason. Bei dem was wir alles während der Saison ausprobiert haben, ist das mehr als beachtlich.

Doch Record und Tabelle erzählen nur die halbe Geschichte: Wir haben in diesem Jahr so guten Softball gespielt wie nie zuvor. Spiele auf allerhöchstem Niveau, die gezeigt haben, wie viel Herz, Leidenschaft und Qualität in diesem Team stecken. Jede Spielerin hat sich weiterentwickelt – im Feld, am Schlag oder in ihrer Rolle im Team. Viele haben Aufgaben übernommen, die sie zu Saisonbeginn nicht für möglich gehalten hätten, und so das Fundament gelegt, dass wir breiter und stärker aufgestellt sind.

Neun Siege in Serie haben zudem gezeigt, wozu dieses Team fähig ist, wenn es fokussiert und geschlossen auftritt. Softball in Düsseldorf hat dadurch eine klare Perspektive. Besonders stolz sind wir auch auf unsere sechs Spielerinnen unter 15 Jahren, die wir nun Schritt für Schritt aufbauen dürfen. Für uns bedeutet das sportlich wie menschlich Verantwortung: Vorbilder zu sein, Halt zu geben und Räume zu schaffen, in denen junge Spielerinnen wachsen können.

Mit großer Vorfreude blicken wir auf die Wintersaison und die kommenden Aufgaben – mit einem Team, dem mein Herz gehört. Ein besonderer Dank gilt dem gesamten Team der Senators Ladies, die auf und neben dem Platz unermüdlich gearbeitet haben. Ohne euren Einsatz, eure Unterstützung und euren Glauben an diese Mannschaft wäre vieles nicht möglich gewesen.

Und natürlich gratulieren wir Neunkirchen herzlich zur gewonnenen Landesliga-Meisterschaft – ein starker Gegner und ein verdienter Titelträger.

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ZWEI NIEDERLAGEN UND VIELE KLEINE SIEGE https://senators.de/zwei-niederlagen-und-viele-kleine-siege/ Wed, 03 Sep 2025 04:46:28 +0000 https://senators.de/?p=13887

Zwei Niederlagen und viele kleine Siege

„Wir sind heute eigentlich nur noch auf Reserve gefahren und haben uns mit viel Mühe ins Ziel gerettet. Die Mädels haben trotzdem wie immer alles gegeben und sich bis zum Schluss gegen die Niederlagen gestemmt. Man spürte sehr deutlich, dass die Kräfte schwinden und zwar nicht nur bei den Spielerinnen, sondern auch beim gesamten Staff. Es war bisher eine unglaublich anstrengende Saison, in der wir dem Team physisch wie mental alles abverlangt haben. Dazu kommt die Vielzahl an Spielen, die ihren Tribut fordert. Aber, und das möchte ich klar betonen: Ich bin dem Verband sehr dankbar, dass die Spieltage als Doubleheader stattfinden. Nur so können wir unseren Sport in Deutschland weiterentwickeln, ihn sichtbar machen und unseren Talenten wertvolle Spielzeit geben, um sie Schritt für Schritt behutsam aufzubauen.

Wenn ich auf den heutigen Tag zurückschaue, sehe ich zwei Niederlagen – aber vor allem spüre ich Stolz. Denn auch wenn wir beide Spiele verloren haben, hat jede einzelne Spielerin heute gezeigt, wie sehr sie für dieses Team brennt. Jede musste an ihre Grenzen gehen, jede ihre Komfortzone verlassen. Und das ist es, was uns auszeichnet.

Das erste Spiel war extrem schwer. Wir mussten Positionen komplett neu besetzen, und es war klar, dass nicht alles reibungslos funktionieren würde. Schnell lagen wir zurück, und es sah so aus, als könnten wir das Spiel nicht mehr drehen. Doch genau dann zeigt sich der Charakter einer Mannschaft. Statt aufzugeben, hat das Team weitergekämpft. Wir haben es nach dem 3:8 noch einmal richtig spannend gemacht. Dass wir am Ende mit 8:13 verloren haben, ist bitter – aber es zeigt auch, dass wir bis zum Schluss alles gegeben haben. Niemand hat den Kopf hängen lassen. Im Gegenteil: Man spürt, mit wie viel Freude hier Softball gespielt wird, egal wie das Ergebnis am Ende lautet.

Nach der kurzen Pause von gerade einmal dreißig Minuten blieb uns kaum Zeit, das zweite Spiel neu auszurichten. Eigentlich hatten wir Szenarien durchgespielt, aber dann kam eine Verletzung dazu, die unsere Pläne über den Haufen geworfen hat. Das hat uns noch mehr gefordert, denn im Feld blieben nicht viele Optionen. Trotzdem haben wir die Ziele klar kommuniziert. Für mich stand außer Frage: Wir gehen mit Nina und Olivia als Pitcher ins Spiel.

Über Nina möchte ich an dieser Stelle sagen: Sie hatte heute ein paar Probleme, ihre Landing Zone zu finden, und tat sich schwer, ihre Bewegung voll durchzuziehen.

Das passiert – gerade wenn die Belastung über Wochen hinweg so hoch ist. Wir mussten sie schon im ersten Inning rausnehmen, aber ich bin trotzdem zufrieden mit ihrer Leistung. Denn jeder einzelne Pitch hilft uns. Jeder Pitch macht uns stärker, lehrt uns, mit Nervosität umzugehen, und gibt uns am Ende Sicherheit. Das ist Entwicklung, und die nehme ich gerne mit.

Und dann gibt es da unsere jüngste Spielerin, und wir könnten nicht stolzer auf sie sein. Heute hat Olivia eindrucksvoll gezeigt, worauf wir uns in Zukunft freuen können. Mit drei harten Kontakten am Schlag hat sie nicht nur ihre immer konstanter werdenden offensiven Qualitäten unter Beweis gestellt. Da wir ohne Shortstop angereist waren, hat Olivia diese Rolle in der Defensive spontan übernommen und es fehlerlos gemacht. Das war für mich ein echtes Highlight. Und als wir sie zusätzlich im Circle brauchten, hat sie drei richtig starke Innings gepitcht.

Besonders bewegt hat mich, dass sie im Nachgespräch noch einmal betont hat, wie wichtig das gesamte Team für sie ist. Sie hat sich bei allen für die ständig aufbauenden und motivierenden Worte bedankt. Das zeigt ihren Charakter und es zeigt auch, dass ein solcher Erfolg ohne jede einzelne Spielerin gar nicht möglich wäre.

Am Ende des Tages bleiben zwei Niederlagen auf dem Papier. Aber wenn man genauer hinsieht, dann bleiben auch viele kleine Siege: der Kampfgeist, die Freude am Spiel, das Wachsen junger Spielerinnen, die Unterstützung füreinander. Das alles sind Dinge, auf die wir stolz sein dürfen.

Natürlich hätten wir die Spiele gerne gewonnen. Aber wir sind nicht allzu traurig. Wir wussten, dass es gegen Jülich kein Selbstläufer wird. Jülich hat sich diese Siege verdient – das muss man neidlos anerkennen. Für uns heißt es jetzt: regenerieren, Kräfte sammeln und den Blick nach vorne richten. Diese Mannschaft hat Herz, sie hat Mut, und sie hat die Fähigkeit, sich immer wieder aufzurichten. Und genau deshalb bin ich überzeugt, dass wir aus dieser Saison noch stärker hervorgehen, als wir hineingegangen sind.

Am letzten Spieltag gegen Neunkirchen werden wir noch einmal alles reinwerfen, was wir haben, und uns mit zwei aufopferungsvollen Spielen für eine jetzt schon herausragende Saison belohnen.“

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SENATORS LADIES WEITER AUF ERFOLGSKURS https://senators.de/senators-ladies-weiter-auf-erfolgskurs/ Wed, 27 Aug 2025 05:08:24 +0000 https://senators.de/?p=13874

SPLIT GEGEN TABELLENFÜHRER

Kalt und regnerisch begann der letzte Heimspieltag der Saison an der Südallee in Benrath. Zu Gast waren die Krefeld Crows, Tabellenführer und bekannt für ihr fehlerarmes Spiel sowie druckvolle Offensivaktionen. Ein Gegner, dem die Coaches der Düsseldorf Senators großen Respekt zollen.

„Für uns ging es vor allem darum, die bislang beeindruckende Saison fortzuführen“, erklärte Head Coach Frank Mohr vor der Partie. „Wir haben viel ausprobiert, neue Spielerinnen und Positionen getestet. Natürlich ist es verlockend, nach mehr zu greifen, wenn man sieht, wie gut wir spielen. Aber unser Fokus liegt auf der Weiterentwicklung unserer Nachwuchsspielerinnen. Sie sind unsere Zukunft, und diese Entwicklung wollen wir behutsam angehen.“

Im ersten Spiel übernahm Lina Schwippert die Verantwortung im Pitcher’s Circle – und tat dies eindrucksvoll. Mit 11 Strikeouts hielt sie die Crows-Offensive in Schach. Auch die Senators-Offensive zeigte sich in Spiellaune und sammelte insgesamt 14 Hits. Am Ende stand ein verdienter 8:3-Erfolg für die Gastgeberinnen.

„Es war spannender, als es das Ergebnis vermuten lässt“, so die Coaches nach der Partie. „Wir mussten einige Umstellungen vornehmen, viele Spielerinnen waren nicht ganz fit. Da war es eine große Hilfe, Lina im ersten Spiel im Circle zu haben.“

Nach einer kurzen Pause ging es ins zweite Spiel des Doubleheaders – und damit um die Chance auf die alleinige Tabellenführung. Doch die Senators fanden in den ersten drei Innings weder offensiv noch defensiv zu ihrem Spiel. Die Crows zeigten sich unbeeindruckt von der Auftaktniederlage und erspielten sich schnell eine klare 10:1-Führung.

„Ich muss gestehen, dass wir da schon ein wenig durchgeschüttelt wurden und vielen Bällen tatenlos hinterherschauen mussten“, sagte Head Coach Mohr. Dennoch bäumten sich die Senators in den letzten beiden Innings auf, brachten mehrfach Läuferinnen in Scoring Position und luden die Bases. Doch zu oft blieb der entscheidende Schlag aus. Auch defensiv unterliefen kleine Fehler: Würfe waren einen Tick zu lang oder zu kurz, und selbst sicher geglaubte Bälle glitten noch aus dem Handschuh zu Boden.

So blieb es am Ende bei der 6:15-Niederlage gegen die stark aufspielenden Gäste.

Am Ende des Tages stand ein Split gegen den Tabellenführer – ein weiteres Zeichen dafür, wie weit die Senators in dieser Saison gekommen sind. Zwischen Aufbruchsstimmung, Entwicklung der Nachwuchsspielerinnen und dem Anspruch, auch mit den Besten mitzuhalten, war der letzte Heimspieltag eine passende Momentaufnahme dieser besonderen Spielzeit.

„Wir haben noch vier Spiele, und schon jetzt steht fest, dass wir die Saison erstmalig mit einem positiven Record beenden werden. Das freut mich für die Mädels ganz besonders.“

Bereits am nächsten Samstag steht das nächste Spiel gegen die Jülich Duchess auf dem Programm. Die zuvor beeindruckende Serie mit vier Siegen aus vier Spielen sollte dem Team Selbstvertrauen geben, doch die Coaches warnen vor voreiligen Schlüssen:

„Alle Spiele gegen Jülich waren spannend und hochklassig. Hier ist noch gar nichts entschieden. Wir freuen uns ungemein auf dieses letzte Duell der Saison – am Samstagabend sind wir schlauer.“

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