

Line score
| TEAMS | 1. | 2. | 3. | 4. | 5. | 6. | 7 | 8 | 9 | R | H | E |
| Senators | 3 | 0 | 0 | 5 | 1 | 2 | 0 | - | - | 11 | 12 | 5 |
| Stingrays | 0 | 5 | 0 | 4 | 0 | 0 | 3 | - | - | 12 | 11 | 2 |
Sonnenschein in Wuppertal
Am dritten Spieltag waren die Düsseldorf Senators zu Gast bei den Wuppertal Stingrays – und vor allem das erste Spiel wird man so schnell nicht vergessen.
Dabei begann die Partie eigentlich ordentlich. Offensiv kam man gut ins Spiel, unter anderem mit einem frühen Homerun von Nori. Auch später setzte Tom mit einem weiteren langen Ball ein starkes Ausrufezeichen. Es war über weite Strecken ein offenes Spiel, in dem beide Teams Runs aufs Board brachten und sich nichts schenkten.
Was dieses Spiel jedoch geprägt hat, war die Defensive der Senators – und das leider in negativer Hinsicht. Offiziell wurden nur wenige Fehler gewertet, tatsächlich war die Fehlerquote jedoch deutlich höher. Insgesamt waren es klar über zehn Situationen, in denen Bälle nicht sauber gespielt, falsche Entscheidungen getroffen oder einfache Plays nicht gemacht wurden. Dabei ging es nicht nur um klassische Errors, sondern auch um mentale Fehler und unnötige Aktionen, die Wuppertal immer wieder zusätzliche Chancen ermöglichten.
So hielt man den Gegner permanent im Spiel, obwohl die eigene Offensive genug produzierte, um die Partie eigentlich zu gewinnen. Am Ende wurde genau das bestraft: In einem Spiel, das in beide Richtungen hätte kippen können, fehlte im entscheidenden Moment die nötige Stabilität – und die Senators mussten sich knapp mit 11:12 geschlagen geben.


Line score
| TEAMS | 1. | 2. | 3. | 4. | 5. | 6. | 7 | 8 | 9 | R | H | E |
| Senators | 0 | 0 | 1 | 2 | 1 | - | - | - | - | 4 | 3 | 1 |
| Stingrays | 6 | 2 | 3 | 2 | 2 | - | - | - | - | 15 | 9 | 2 |
Entscheidung nach 1:44 Std.
Im zweiten Spiel zeigte sich dann ein anderes Bild. Die Defensive war deutlich stabiler, die groben Fehler wurden reduziert. Andi übernahm auf dem Mound und kämpfte sich durch die Innings, auch wenn die Wuppertaler Offensive ihn immer wieder vor Probleme stellte und konstant Druck ausübte.
Trotz der verbesserten Defensive gerieten die Senators früh in Rückstand und liefen diesem über das gesamte Spiel hinterher. Offensiv fehlte die Konstanz, um noch einmal entscheidend heranzukommen. Wuppertal spielte das Spiel solide zu Ende, sodass die Partie im sechsten Inning beim Stand von 4:15 beendet wurde.
Erschwerend kam hinzu, dass die Senators an diesem Spieltag nur mit neun Spielern antreten konnten. Ohne Wechselmöglichkeiten musste jeder die komplette Distanz gehen – eine zusätzliche Belastung, die sich im Verlauf des Tages bemerkbar machte.
Unterm Strich bleibt ein Spieltag, der vor allem im ersten Spiel klar aufgezeigt hat, woran gearbeitet werden muss. Mit einer solchen Fehlerquote ist es in dieser Liga kaum möglich, Spiele zu gewinnen. Gleichzeitig hat das Team trotz der Umstände durchgehalten – und genau darauf gilt es nun aufzubauen.














