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BeiträgeDamenSoftballSOFTBALL | NICHT WIE GEPLANT

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SOFTBALL | DER BLICK GEHT NACH VORN

Senators fordern Spitzenreiter Krefeld

Es sollten zwei wegweisende Spiele werden. Nur war das Resultat anders als erhofft. Gegen den Tabellenführer Krefeld Crows ging es um nichts weniger als die Spitzenposition in der Landesliga – genau die Art von Spitzenspiel, auf das eine Mannschaft über eine ganze Saison hinarbeitet. Trotz einiger Ausfälle brachte Head Coach Frank Mohr eine Aufstellung an den Start, die mehr als konkurrenzfähig war und mit voller Überzeugung auf Sieg spielen wollte. Zuhause, vor eigenem Publikum, war die Ausgangslage, wie man sie sich für ein solches Duell nur wünschen kann.

„Wir haben uns konzentriert auf diese Partien vorbereitet und waren heute leider nicht in der Lage, unser Potenzial abzurufen“, so Mohr.

Auf die starke Offensive der Crows hatten sich die Senators intensiv eingestellt, und die Arbeit zahlte sich zumindest defensiv aus: Gerade im ersten Spiel stand die Abwehr bärenstark und ließ dem Tabellenführer nur 4 Runs zu – durchaus eine Ansage gegen das beste Team der Liga. Was an diesem Tag fehlte, war die eigene Offensive. Über beide Spiele hinweg fand die Mannschaft nicht in ihren gewohnten Rhythmus, gerade am Schlag stimmten die Entscheidungen oft nicht. Für Mohr ist das kein Grund zur Sorge, sondern schlicht der nächste Schritt in der Entwicklung: „Genau diese Spiele zeigen uns am klarsten, woran wir arbeiten müssen. Gegen ein so eingespieltes Team wie Krefeld sieht man sofort, wo wir noch zulegen können – und diese Lehren nehmen wir direkt mit ins Training.“ Das Trainerteam nimmt sich davon ausdrücklich nicht aus: „Auch wir haben heute nicht unsere beste Arbeit abgeliefert. Auch das gehört zur Wahrheit dazu“, ergänzt Mohr. In den kommenden Trainingseinheiten wird deshalb gezielt an der Entscheidungsfindung am Schlag gearbeitet.

Wichtiger als das Ergebnis eines einzelnen Spieltags ist für die Senators ohnehin die Linie, der sie seit Jahren konsequent folgen. Im Zentrum steht dabei nicht der schnelle Erfolg, sondern der Aufbau: Nachwuchsarbeit und die gezielte Entwicklung junger Spielerinnen bleiben die klare Priorität des Vereins. Jedes Spiel gegen ein Team wie Krefeld ist für die jungen Talente im Kader eine Gelegenheit, gegen die Besten der Liga Erfahrung zu sammeln – Erfahrung, die sich langfristig auszahlt und genau die Spielerinnen von morgen formt, auf die der Verein baut.

„Wir haben noch 10 Spiele, und jedes davon ist für uns wie ein Endspiel“, so Mohr. Mit großem Selbstvertrauen im Rücken geht der Blick klar nach vorne, ohne dabei zu vergessen, wo die Mannschaft herkommt. Die bisherige Saison bleibt eine, auf die die Senators zu Recht stolz sein dürfen, und genau dieses Selbstbewusstsein wird mit in die verbleibenden Wochen genommen.

Parallel dazu wächst weiter das Jugendkonzept der Senators – das Fundament, auf dem der Softball in Düsseldorf langfristig steht. Und es gibt Neuigkeiten, die zeigen, wie ernst es dem Verein mit diesem Weg ist: Ein großes Projekt, an dem seit Monaten intensiv gearbeitet wird, steht kurz vor dem Abschluss. Mehr dazu wird es in Kürze geben – so viel lässt sich schon sagen: Es ist ein weiterer wichtiger Baustein auf dem Weg, den die Senators mit voller Überzeugung weitergehen.