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BeiträgeDamenSoftballSOFTBALL | DAMEN RICHTEN DEN BLICK NACH VORN

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Holpriger Start nach langer Spielpause

Das erste Spiel nach der sechswöchigen Sommerpause war wie erwartet ein schwerer Gang für die Damen der Düsseldorf Senators. Die fehlende Spielpraxis fühlte sich fast wie ein Neustart an. Dass es am Ende gleich in beiden Partien des Doubleheaders gegen die Aachen Greyhounds zu Niederlagen kommen würde, war dennoch etwas überraschend.

„Irgendwie erinnerte mich gerade das erste Spiel ein wenig an die Partien gegen Krefeld“, so der Head Coach. „Ein Spieltag, an dem so gar nichts zusammenlief – und wenn man sich das erste Spiel gegen die Aachen Greyhounds anschaut, haben wir leider genau an diese Leistung angeknüpft. Wir, als Coaches nehmen uns da selbstverständlich nicht raus. Aber so ist das manchmal und wir werden das auch nicht dramatisieren, sondern unaufgeregt aufarbeiten. So wie wir es immer tun.“

Vor allem im ersten Inning leistete sich das Team zahlreiche Fehler und brachte sich damit selbst um ein besseres Resultat. „Man konnte sehen, dass wir nicht richtig auf dem Platz waren. Bei fast jedem Ball waren wir einen Schritt zu spät, und in kritischen Momenten haben wir unglückliche Entscheidungen getroffen.“

Positiv hervorzuheben waren jedochr das aggressive Baserunning der Senators sowie der unbändige Wille, weiter auf Sieg zu spielen.

Die Mädels lassen wirklich niemals den Kopf hängen. Das beeindruck mich immer wieder aufs Neue.”

Auch die Besetzung neuer Positionen durch mehrere U16-Spielerinnen wertete der Coach als Gewinn. Unabhängig vom Ergebnis sollen die jungen Spielerinnen weiter Erfahrung sammeln, während der Blick des Vereins bereits jetzt in Richtung der kommenden Saison geht.

„Wir sagen, wie es ist: Nach dem gelungen Start in die Saison haben wir uns durchaus mehr erhofft. Aber wir haben verpasst, den Anschluss zu halten, und legen den Fokus nun ganz klar auf den Nachwuchs und die kommende Spielzeit“, so der Head Coach abschließend.

„Das soll keineswegs die tolle Leistung der Damen aus Aachen schmälern, die sich beide Siege redlich verdient haben. Wir haben zum Glück wenig Zeit, darüber nachzudenken, da mit Jülich bereits am kommenden Sonntag der nächste Härtetest wartet.

Dort, so sind sich die Coaches sicher, wird das Team ein gänzlich anderes Gesicht zeigen.