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BeiträgeDamenSoftballSOFTBALL – PRETTY IN PINK

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Split in Krefeld

Zwei Spiele, wie sie unterschiedlicher kaum hätten sein können, lieferten sich die Softball-Damen der Düsseldorf Senators und der Krefeld Crows am vergangenen Sonntag. Der Spieltag stand ganz im Zeichen des Muttertags, weshalb die Senators in ihren pinken Trikots aufliefen.

Das Team aus der Landeshauptstadt wollte an die starken Leistungen der vergangenen Wochen anknüpfen und seine Siegesserie weiter ausbauen. Dass dies keine einfache Aufgabe werden würde, war allerdings schon vor dem ersten Pitch klar. In den vergangenen Jahren galten die Crows als eine Art Angstgegner der Senators, die von elf Begegnungen lediglich zwei gewinnen konnten.

„Die Crows sind ein eingespieltes Team, das seit vielen Jahren zusammen auf dem Platz steht. Manchmal hat man das Gefühl, dass sie in der Defense die Bälle magisch anziehen und schlagfreudig sind sie ohnehin“, warnten die Coaches bereits vor der Partie.

Und tatsächlich gerieten die Senators früh in Rückstand, während offensiv zunächst kaum etwas gelingen wollte. Doch bereits im zweiten Inning fand die Offensive eine Antwort auf die gut aufgelegte Pitcherin der Gastgeberinnen und konnte das Spiel ausgleichen.

„Wir haben super geschlagen und hinter unseren starken Pitcherinnen eine solide Defense gespielt.“

So gingen die Senators mit einer komfortablen 13:5-Führung in das fünfte Inning. Bei zwei schnellen Outs sah bereits alles nach einem deutlichen Sieg aus.

„Wenn mich jemand fragt, was das schwerste Out ist, antworte ich immer: das letzte. Und genauso war es auch diesmal. Es hätte ein perfektes Inning werden können, hätten wir nicht diesen einen entscheidenden Fehler gemacht.“

Krefeld ließ nicht locker und kämpfte sich Run für Run zurück ins Spiel. Ein harter Comebacker sorgte schließlich dafür, dass die Pitcherin der Senators im entscheidenden Moment ausgewechselt werden musste.

„Zum Glück sind wir auf dieser Position breit aufgestellt und hatten noch genügend Optionen, sodass wir das Spiel am Ende doch noch gewinnen konnten.“

Doch die große Aufholjagd der Gastgeberinnen hinterließ Spuren.

„Dass wir an die starke Leistung aus Spiel eins nicht anknüpfen konnten, ist in meinen Augen schnell erklärt. Obwohl wir im ersten Spiel über weite Strecken deutlich überlegen waren, haben wir es am Ende fast noch aus der Hand gegeben. Deshalb war nach dem Sieg eher Erleichterung als pure Freude zu spüren. Das Momentum lag klar bei den Krefelderinnen.“

Gerade das letzte Inning des ersten Spiels kostete die Senators mental viel Kraft. Besonders offensiv fehlte im zweiten Spiel häufig der entscheidende Drive. Dennoch hielten die Düsseldorferinnen die Partie lange offen und lagen bis ins vierte Inning hinein lediglich mit 1:3 zurück.

Dann jedoch fanden die Crows immer besser ins Spiel, reihten Hit an Hit und nutzten kleinere Unaufmerksamkeiten in der Defense der Senators konsequent aus.

„Die Niederlage war verdient, fiel meiner Meinung nach mit 1:7,  am Ende jedoch etwas zu hoch aus.“

Am Ende stand somit ein gerechter Split zwischen zwei Teams, die sich über die gesamte Distanz packende Spiele lieferten.

„Es waren zwei schnelle und klasse Spiele, und wir freuen uns jetzt schon auf das Wiedersehen – dann das nächste Mal in Düsseldorf.“